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Was benötige ich für die Entwicklung einer hybriden App?

Der Plan

Ich möchte mal wieder ein neues Projekt umsetzen. Da dachte ich mir, ich nutze die Gelegenheit und fange noch einmal ganz frisch an. So schreibe ich wirklich jeden Schritt mit und du solltest am Ende definitiv auf dem gleichen Stand sein wie ich. Alles natürlich mit Screenshots unterlegt.

Es wird eine App; zunächst kümmere ich mich um Android, ggf. folgt später noch die Auslieferung auf iOS Smartphones und vielleicht sogar Windows Phones. Eine Ausweitung auf Tablets als Endgeräte wäre auch denkbar. Dank der hybriden Entwicklung der App dürfte vor allem die Auslieferung auf iOS keine großen Extra-Aufwände in der Entwicklung bedeuten.

Die ersten Überlegungen: Welches Framework?

Für die Entwicklung von hybriden Apps mit Webtechnologie greift man am Besten auf eines der vielen Frameworks zurück. Initial stellte sich mir also die Frage ob ich PhoneGap, Cordova, Intel XDK, Titanium oder eine der vielen anderen Möglichkeiten nehmen soll. Ich habe mich sehr schnell auf PhoneGap oder Cordova eingeschränkt, weil ich diese als (Industrie-)Standard erachte. Die Entscheidung zwischen diesen beiden Kandidaten war zunächst darauf beschränkt, die Unterschiede heraus zu finden. Continue reading

Web 3.0 – Weg vom Browser

Web 1.0 brachte Information zum Benutzer, im nächsten Schritt brachte der Benutzer Information in das Web 2.0 ein. Nun ist es soweit und das Web 3.1* ist aus dem Browser herausgewachsen und überall verfügbar.

Irgendwann stellt sich immer die Frage: Was kommt als nächstes? Was ist also der Nachfolger des Web 2.0? In Internet-Jahren gesprochen, existiert Web 2.0 schon seit 100 Jahren. Von Web 1.0 (1991) zu Web 2.0 (2003) dauerte es ~10 Jahre und nun haben wir schon 2014, es sind also weitere 11 Jahre vergangen. Wo bleibt der Nachfolger, zumal sich doch alles immer schneller, beinnahe täglich, ändert? Continue reading

Quick-Hints #10

Yay Jubiläum

#perfmatters

#perfmatters ist ein beliebtes Thema derzeit auf meinem Blog. Hier hinzufügen möchte ich noch ein paar Slides von Addy Osmani mit Case-Studies und weiterem Hintergrundwissen zur Erhöhung der Rendering-Performance im Browser. Es kommt aber nicht nur auf die Geschwindigkeit beim Rendering an, auch der Weg vom Server zum Browser muss bedacht werden. Google Mitarbeiter Ilya Grigorik hat einiges tief gehendes Wissen zu “High Performance Browser Networking” in einer Präsentation verpackt und kann dir so auch in diesem Gebiet zu besserer Performance deiner WebApp verhelfen. Vor allen bei mobilen Webseiten ist die Latency ein großes Problem. Ein CDN kann hier zumindest ein wenig Milderung verschaffen.

Wenn du zukünftig die Veränderungen deiner Performanceoptimierung tracken willst, kannst du dies mit Google Analytics machen. Am besten fügst du hierfür vor:

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Alle hassen deine Mobile-Website!?

Samsung GS2 by Alvin Pingol - CC BY-SA 3.0 - 2011

Samsung GS2 by Alvin PingolCC BY-SA 3.0 – 2011

Ich hasse es wirklich. Ich bin in der Bahn, will www.supertolleseite.de aufrufen, habe schlechten Empfang. Er lädt und lädt, meine Hoffnung steigt, endlich die Seite zu sehen, auf einmal; zack Redirect auf m.supertolleseite.de und das Laden beginnt von vorne. So ein MIST!

Und jetzt rate mal was? Nicht nur den Benny in der Bahn nervt das, auch Google findet das gar nicht mal so geil. Du verteilst die ganze schöne SEO Power von Google auf deine Subdomains. Richtig schlimm wird’s, wenn noch eine Subdomain für Tablets existiert, etwa t.supertolleseite.de. Mit “Pech” ist in der mobil-optimierten Version nicht jeder Content verfügbar. Was passiert also, wenn ich über einen Link direkt an einen fehlenden Content angesurft komme? Hoffentlich ein Redirect auf die Desktop-Seite und keine mobil-optimierte 404. Letzteres straft Google ab.

*** Update: 24.11.2013
Die Qualität deiner Website auf mobilen Endgeräten hat, wie beschrieben, immer stärkeren Einfluss auf das Ranking in Google. Ein detaillierter Artikel (englisch) gibt es in Google’s Webmaster Central Blog unter der Überschrift: Changes in rankings of smartphone search results.

OK, jetzt bin ich also auf m.supertolleseite.de/304862/tollerContentZumSharen und will den Link twittern (oder anderweitig sharen). Wie oft hab’ ich’s erlebt, dass ich so einem Link dann auf dem Desktop geklickt habe und anschließend mit dem Desktop-Browser in der mobilen Version rumgeirrt bin. Selbst Facebook macht diesen Fehler.

Und um all das zu versauen, gibst du auch noch extra Kohle aus. Den gleichen Content zweimal darzustellen, kostet dich nur Zeit und Nerven. Lass es sein.

Wenn du dich also fragst: Sollte ich meine Website für mobile Endgeräte optimieren? Dann lautet die Antwort: “Ja, unbedingt, aber bitte richtig.” Responsive Design, keine Redirects und alle werden happy sein.