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Domain belegt, was nun?

Es ist mittlerweile ziemlich schwer eine freie generische Top Level Domain (TLD) zu bekommen. Die besten Namen mit .com, .net und ähnlichen sind schon lange belegt und auf Phantasienamen kann man nicht immer setzen. Manchmal hat man Glück und es ist zumindest die .de-Domain zum gewünschten Namen frei. Dabei ist aber der Nachteil, dass man aus SEO-Sicht keinen englischen Content auf auf einer deutschen Domain veröffentlichen sollte. Die Lösung sind von Google als generisch behandelte ccTLDs (country code TLD), also Domains, die eigentlich zu einem Land gehören, von Google aber nicht zwangsweise so behandelt werden.

Screenshot: Google Webmaster-Tools - Geotarget Setting

Screenshot: Google Webmaster-Tools – Geotarget Setting

Bei generischen Domains (.com, .org, etc.) kannst du Google (per Webmaster-Tools) mitteilen, welche Region (Land, Sprache) du adressieren möchtest. Bei länderspezifischen Domains (.de, .at, etc.) geht das nicht, außer eben bei folgenden Ausnahmen:
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Alle hassen deine Mobile-Website!?

Samsung GS2 by Alvin Pingol - CC BY-SA 3.0 - 2011

Samsung GS2 by Alvin PingolCC BY-SA 3.0 – 2011

Ich hasse es wirklich. Ich bin in der Bahn, will www.supertolleseite.de aufrufen, habe schlechten Empfang. Er lädt und lädt, meine Hoffnung steigt, endlich die Seite zu sehen, auf einmal; zack Redirect auf m.supertolleseite.de und das Laden beginnt von vorne. So ein MIST!

Und jetzt rate mal was? Nicht nur den Benny in der Bahn nervt das, auch Google findet das gar nicht mal so geil. Du verteilst die ganze schöne SEO Power von Google auf deine Subdomains. Richtig schlimm wird’s, wenn noch eine Subdomain für Tablets existiert, etwa t.supertolleseite.de. Mit “Pech” ist in der mobil-optimierten Version nicht jeder Content verfügbar. Was passiert also, wenn ich über einen Link direkt an einen fehlenden Content angesurft komme? Hoffentlich ein Redirect auf die Desktop-Seite und keine mobil-optimierte 404. Letzteres straft Google ab.

*** Update: 24.11.2013
Die Qualität deiner Website auf mobilen Endgeräten hat, wie beschrieben, immer stärkeren Einfluss auf das Ranking in Google. Ein detaillierter Artikel (englisch) gibt es in Google’s Webmaster Central Blog unter der Überschrift: Changes in rankings of smartphone search results.

OK, jetzt bin ich also auf m.supertolleseite.de/304862/tollerContentZumSharen und will den Link twittern (oder anderweitig sharen). Wie oft hab’ ich’s erlebt, dass ich so einem Link dann auf dem Desktop geklickt habe und anschließend mit dem Desktop-Browser in der mobilen Version rumgeirrt bin. Selbst Facebook macht diesen Fehler.

Und um all das zu versauen, gibst du auch noch extra Kohle aus. Den gleichen Content zweimal darzustellen, kostet dich nur Zeit und Nerven. Lass es sein.

Wenn du dich also fragst: Sollte ich meine Website für mobile Endgeräte optimieren? Dann lautet die Antwort: “Ja, unbedingt, aber bitte richtig.” Responsive Design, keine Redirects und alle werden happy sein.